Über Uns - Chatroom doch-etwas-bleibt.de

ÜBER UNS

Wer selbst einen geliebten Menschen verloren hat, hat einen anderen Blick auf das Leben und die Dinge und kann sich anders in die Situation von Trauernden hineinversetzen. Deshalb wird der Chatroom für trauernde Jugendliche auf dieser Seite von jungen Menschen betreut, die selbst Trauererfahrungen gemacht haben. Das Team steht im regelmäßigen Austausch miteinander, um so besonders auf die Situation und Sorgen der Besucher eingehen zu können. Weitere Informationen gibt es im Flyer zum Projekt Trauerchat (pdf). Interessierte können den Flyer zum Projekt, gerne auch in größerer Stückzahl, bei uns anfordern.

Verständnis und Unterstützung

Wir wissen wie es ist, traurig, verzweifelt oder einsam zu sein. Wie es sich anfühlt, wenn sich alles verändert zu haben scheint. Wenn die Menschen in der nahen Umgebung, Freund*innen und Mitschüler*innen, plötzlich nicht mehr wissen, wie sie mit Dir umgehen sollen und Du das Gefühl hast, mit niemandem reden zu können. Wenn die Dinge, die Dir früher Spaß machten, einfach keinen Sinn mehr zu machen scheinen. Wir wissen, wie es sich anfühlt, sich selbst nicht mehr zu verstehen, weil auch man selbst sich verändert hat, wenn man Ängste hat, die man bisher nicht kannte.

Wir wissen aber auch, wie gut es tut mit jemandem zu reden, der Dich versteht. Der nicht groß nach Worten ringen muss, der auch mal einfach nur zuhört. Jemand, der für Dich da ist. Ein solcher Jemand möchten wir gerne ab und zu für Dich sein. Immer montags sind wir für Dich und Deine Probleme, Ängste und Anliegen im Chat da.

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Entstehungsgeschichte

Als der Sohn der Projektinitiatorin Romy Kohler im Alter von 15 Jahren verstarb, gab es für seine Freunde weder durch die Schule noch durch andere öffentliche Einrichtungen Unterstützung. Eine Beratungs- oder Selbsthilfegruppe kam für die Freunde nicht infrage. Romy Kohler verwies die Jugendlichen an die Internetseite alles-ist-anders.de, die damals ebenfalls einen Chat für trauernde Jugendliche anbot. Die Rückmeldungen der Freunde waren positiv - hier fühlten Sie sich sicher und ernst genommen. Jahre später begründete Romy Kohler zusammen mit Anna Raisch innerhalb des Hospizvereins Bedburg Bergheim Elsdorf e.V. den Trauerchat Doch etwas bleibt.  

Das Team - die Chatbegleiter*innen

Unser Team besteht zurzeit aus sechszehn ehrenamtlichen Chatbegleiter*innen. Wir sind junge Menschen in den unterschiedlichsten Lebenssituationen, Abiturient*innen, Student*innen, Berufstätige, junge Mütter. Was uns eint: wir haben alle die traurige Erfahrung machen müssen, einen nahestehenden Menschen durch den Tod zu verlieren – sei es der Freund, ein Elternteil, Geschwister, Cousine, Schulfreund*innen, Onkel, Tanten oder Großeltern. Erfahre mehr über die Chatbegleiter*innen.

Verstärkung gesucht

Für die Begleitung des Chatrooms suchen wir junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren, die eigene Trauererfahrung gemacht haben. Du solltest dazu bereit sein ca. alle vier Wochen für zwei Stunden den Chat zu betreuen, sowie an einer monatlichen Supervision in Bergheim teilzunehmen.

Presse und Preise

Alle Artikel, die in den letzten Jahren über den Trauerchat online erschienen sind, haben wir hier für Dich gesammelt.

Trauerchat in den sozialen Netzwerken

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Unterstützer*innen

Ohne die finanzielle und tatkräftige Unterstützung vieler Menschen, Projekte und Stiftungen wäre das Projekt nicht möglich. Vielen Dank!

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