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BUCHTIPPS VON 13 BIS 16 JAHRE

Hier findest Du einige Literaturhinweise zu den Themen Trauer, Tod und Krankheit für Leser*innen von 13 bis 16 Jahren.

Ab 13 Jahre

Avery, Tom: Der Schatten meines Bruders. Beltz & Gelberg
Nach dem Tod ihres Bruders steht Kaias Welt still. Was kommt nach dem Nichts? Eine zutiefst berührende Geschichte über das Weiterleben, wenn plötzlich nichts mehr ist wie es war.

Fies, Brian: Mutter hat Krebs, München, Knesebeck GmbH & Co Verlags KG
Beschreibt den Kampf einer Familie gegen den Lungenkrebs der Mutter, in Comics.

Gaarder, Jostein (2003): Das Orangenmädchen. München, dtv
Georg ist 15 und lebt mit seiner Mutter, seinem Stiefvater und der kleinen Miriam in Oslo. An seinen Vater kann er sich kaum noch erinnern; er ist gestorben, als Georg vier war. Doch nun, elf Jahre später, greift Georgs Vater wieder in sein Leben ein - mit einem langen Brief, der all die Jahre in Georgs alter Kinderkarre versteckt war.

Knöll, Gabriele: Du bist tot – ich lebe. Trauernde Geschwister
Herausgeber: Bundesverband verwaister Eltern in Deutschland e. V.

Pohl, Peter /Gieth, Kinna (1994): Du fehlst mir, du fehlst mir! Deutscher Taschenbuchverlag
Auf dem schwedischen Rosenhof leben die beiden eineiigen Zwillingsschwestern Cilla und Tina. Als sie 14 Jahre alt sind, hat Cilla einen tödlichen Unfall. Das Buch berichtet über das Jahr nach Cillas Tod, von Tinas Trauer über den Tod ihrer Schwester und darüber, wie sie lernt, ohne ihre Schwester zu leben.

Zöller, Elisabeth (2002): Auf Wiedersehen, Mama. Stuttgart; Thienemann
Floras Leben und das der Familie ändert sich plötzlich, als sie erfahren, dass ihre Mutter Brustkrebs hat. Flora versucht, jeden einzelnen Tag in ihrem Tagebuch festzuhalten. Dort hält sie auch die Geschichten ihrer Mutter fest und illustriert sie mit ihren Bildern, denn Geschichten bleiben, auch wenn man selbst nicht mehr da ist. 

Ab 14 Jahre

Feth, Monika (2002): Fee – Schwestern bleiben wir immer. Bertelsmann Verlag
Nach dem Tod der behinderten Schwester Fee macht Claire mit ihrem Freund eine Reise nach Schottland. Dort liest sie die Tagebücher ihrer Mutter. Sie lernt ihre Eltern so aus einer ganz anderen Perspektive kennen und begreift, dass sie Abschied nehmen muss.

Gerber-Hess, Maja (1999): Das Jahr ohne Pit. Omnibus Verlag
Der Freund der 17jährigen Niki, Pit, hat Selbstmord begangen. Der in Tagebuchform verfasste Roman schildert das Jahr nach dem Tod Pits. Beschrieben wird der lange Lernprozess, sich dem Faktum des Todes zu stehlen, und die Notwendigkeit, sensibel zu werden für die Nöte seiner Mitmenschen.

Härtling, Peter (1991): Oma. Beltz und Gelberg
Kalle, der mit fünf Jahren seine Eltern verloren hat, wird von seiner Großmutter aufgenommen. Daraus ergeben sich Schwierigkeiten.

Hornschemeier, Paul (2007): Komm zurück, Mutter. Hamburg, Carlsen Verlag
Eine bewegende Geschichte des siebenjährigen Thomas und seines Vaters, deren Leben durch den Tod der Mutter aus den Fugen geraten ist. Beide, Vater und Sohn, flüchten in ihre eigenen Welten. Sehr empfehlenswert. Auch für Sammler von Kunst-Comicbüchern.

Pohl, Peter (2004): Ich werde immer bei euch sein. Arena
Bei der 15jährigen Anna wird ein Hirntumor diagnostiziert. Das Buch enthält die Tagebuchaufzeichnungen von Anna, ihrer Mutter Eva, ihrer Schwester Maria und ihrer Freundin Hanna. So werden Annas Erkrankung, Sterben und Tod aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.

Schlieper, Birgit /Stahl, Nina (2010): Machmal möchte ich mich totlachen. Patmos
Nils erhält mit 16 Jahren eine Leukämie-Diagnose. Er weiß nun, dass er nicht mehr lange zu leben hat. Und das soll jetzt alles gewesen sein? Nur Krankenschwester Ulla macht das Leben im Krankenhaus erträglich. Nils hilft ihr, die Patienten auf der Kinderkrebsstation etwas abzulenken. Da wird das Krankenbett zum Piratenschiff, die Einwegspritze zur Wasserpistole, der Flur zum Laufsteg für "Germanys next Topkranke". Und dann lernt Nils die schwer kranke Helene kennen. Erst durch ihren Tod lernt er, mit seinen eigenen Ängsten umzugehen.

Schreuder, Benjamin/ Mertikat, Felix (2010): Jakob. Cross Cult
Als man dem 8-jährigen Jakob sagt, seine Mutter sei auf eine lange Reise gegangen, kann der Junge nicht glauben, dass er ihr nicht folgen kann. Doch niemand kennt den Weg zu dem Ort, zu dem sie aufgebrochen ist. Und die, die ihn kennen, wollen ihn nicht verraten.

Van Lieshout, Ted (1999): Bruder. Beltz
Marius stirbt im Alter von 14 Jahren. Als die Mutter ein halbes Jahr nach seinem Tod sein Zimmer leerräumt, findet sein Bruder Luuk Marius Tagebuch. Er beginnt darin zu lesen und es zu kommentieren und begibt sich auf eine Reise zu einem tieferen Verständnis seines Bruders.

Von Dijk, Lutz (2007): Leben bis zuletzt. Geschichten von Freundschaft, Liebe und Tod. cbt

Von Eichborn, Vito (2010): Ich will nicht, dass ihr weint. Das Krebstagebuch der 16-jährigen Jenni. Books on Demand
Als die 16-jährige Jenni erfährt, dass sie Krebs hat, kämpft sie dagegen an. Vierzehn Monate schreibt sie ihre Erfahrungen, Erlebnisse, ihre Ängste und Hoffnungen auf.

Ab 16 Jahre

Downham, Jenny: Bevor ich sterbe. cbt
Tessa kämpft seit ihrem 13. Lebensjahr gegen ihre Krebserkrankung, doch mit 16 Jahren erfährt sie von den Ärzten, dass ihre Prognose sehr schlecht ist. Acht Wochen bleiben ihr, vielleicht einige wenige mehr, wenn sie sich immer ruhig hält, ihre Medikamente nimmt, viel schläft. Doch Tessa will nicht den Rest ihres Lebens schlafend im Bett verbringen, sie will leben! Es gibt so viele Dinge, die sie noch machen will in ihrem Leben...

Piumini, Roberto (2004): Eine Welt für Madurer. München, Hanser Verlag
Ein Maler wird von einem orientalischen Herrscher beauftragt das Zimmer seines sterbenden Sohnes zu gestalten.

Schlieper, Birgit/Stahl, Nina (2010): Manchmal möchte ich mich totlachen. Patmos Verlag/Sauerländer Verlag.
Nils ist 16. Die Diagnose: Krebs – unheilbar. Damit kann und will sich Nils eigentlich nicht abfinden. Doch das Leben auf der Krebsstation hat dank Schwester Ulla noch mehr zu bieten als schlaflose Nächte und Angstattacken.

Schmitt, Eric-Emmanuel (2003): Oskar und die Dame in Rose. Amman Verlag
Der 10jährige Oscar ist an Krebs erkrankt und fühlt sich von allen verlassen. Er freundet sich mit einer ehemaligen Catcherin, der „Dame in Rosa" an, die mit ihm über Krankheit und Tod spricht und ihm rät, Gott Briefe zu schreiben und ihm seine Gedanken und Gefühle mitzuteilen.

Valentine, Jenny (2010): Kaputte Suppe. dtv
Rowans großer Bruder Jack kommt bei einem Unfall ums Leben. Ihr Vater verlässt die Familie, ihre Mutter fällt in Depressionen, und die 15jährige übernimmt die Verantwortung für ihre jüngere Schwester und die Familie. Das Buch schildert, wie der Tod eines Jugendlichen eine Familie aus der Bahn werfen kann und wie eine Jugendliche daran reift, sich schon in jungen Jahren ihrer Verantwortung zu stellen.